Mit der Option zum Ausstieg

15 EU-Länder wollen keinen Genmais auf dem Acker

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit dem Opt-Out-Mechanismus können EU-Staaten Gentechnik auf ihren Äckern verhindern. Als sechster Staat macht nun Ungarn erfolgreich von der Regelung Gebrauch.

Aktuell ist in Europa nur eine gentechnisch veränderte Pflanze, der Monsanto-Mais MON810, für den landwirtschaftlichen Anbau zugelassen. Sechs weitere Genmaispflanzen stehen jedoch auf der Warteliste der EU-Kommission für eine europaweite Anbaugenehmigung. Sollte die Kommission den Herstellern Monsanto, Syngenta, Dow AgroSciences und DuPont-Pioneer grünes Licht geben, bleibt den Staaten noch die seit März diesen Jahres geltende Opt-out-Richtlinie.

In dem Verfahren beantragen die EU-Länder bei den Konzernen, sie mögen bitte auf eine Anbaugenehmigung in dem jeweiligen Land verzichten. Lehnt das Unternehmen ab, kann der Staat ein Verbotsverfahren einleiten - muss das aber angemessen begründen, zum Beispiel mit agrarpolitischen oder sozio-ökonomischen Argumenten. Ob eine der Regierungen davon Gebrauch machen wird, hängt wohl von der Bereitschaft der Unternehmen ab, freiwillig auf den Anbau zu verzichten. Ungarn hat diese Möglichkeit a...

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