»Der türkische Staat betrachtet uns als politischen Störfaktor«

Der Bürgermeister der kurdischen Stadt Mardin, Ahmet Türk, klagt die Regierung an, Angst vor den Kurden zu schüren

  • Von Jan Keetman
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Sie sind seit langer Zeit in der kurdischen Politik. Hat sich an der politischen Grundkonstellation etwas geändert, oder ist sie immer gleich geblieben?
Im Grunde hat sich nichts geändert. Von Zeit zu Zeit wurden unsere Parteien verboten, aber das kurdische Volk hat seinen Kampf fortgesetzt. Ethnische und konfessionelle Unterschiede werden genutzt, um Völker gegeneinander aufzuhetzen. Es ist leider eine Realität, dass überall im Mittleren Osten die Kurden von den Regierenden als Gefahr gesehen werden.

Wo zum Beispiel?
In der gesamten Region; von den Arabern, den Iranern, den Türken. In den Staaten, in denen die Kurden leben, werden sie als politischer Störfaktor betrachtet. Aber wenn wir mit den anderen Völkern solidarisch sind, können wir die unitäre, nationalistische, rassistische Politik dieser Staaten überwinden. Deshalb glaube ich, dass sich die Befreiung der Kurden nicht von der Befreiung der anderen Völker trennen lässt.

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