Tausche Höcke gegen Flüchtling

Rückläufige Teilnehmerzahlen bei AfD-Kundgebung in Erfurt / 2000 Demonstranten protestieren gegen Asylfeinde und Rassismus / SPD: Höcke hat den demokratischen Konsens aufgekündigt

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Erneut sind am Mittwoch mehrere tausend Menschen dem Ruf der AfD gefolgt, um die Hasstiraden des Rechtspopulisten Björn Höcke auf dem Erfurter Domplatz zu hören. Doch das Abendland weiß sich gegen den Anrgiff der Rechten zu wehren.

Thüringens AfD-Chef Björn Höcke muss ein merkwürdiges Verständnis vom Abendland besitzen. Ähnlich wie Pegida jeden Montag in Dresden, beruft sich der Rechtspopulist regelmäßig auf eine christlich geprägte Kultur Europas, die es vermeintlich gegen Flüchtlinge, genauer gesagt Asylsuchende muslimischen Glaubens, zu verteidigen gäbe. Ausgerechnet jenes »christliche Abendland« ist es, das Höcke auch an diesem Mittwoch im thüringischen Erfurt zu neuen Hasstiraden verleitet. Bischof Ulrich Neymeyr hat wie in der Vorwoche die Lichter am Erfurter Domberg ausschalten lassen. Eine ansonsten für Konzerte und andere Veranstaltungen wunderschönes Ambiente versinkt in der Dunkelheit der Nacht. Ein Bühnenbild für Fremdenhass wolle Bischof Neymeyr nicht zulassen. Oder um es mit den Worten des katholischen Würdenträgers zu sagen: Er wolle nicht, dass »der Domberg als prächtige Kulisse für die AfD-Veranstaltung herhalten muss.« Das Abendland weiß sich ge...

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