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Von Schein und Sein im Schulamt

Nur noch 60 Thüringer Lehrer sind abgeordnet

  • Von Sebastian Haak, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es sind Geschichten, wie sie bis heute in vielen - wenn auch bestimmt nicht allen! - Lehrerzimmern erzählt werden und deren Kern lautet: Die da, in den Schulverwaltung, die haben ein schönes Leben. Keine Schüler, mit denen man sich herumärgern muss. Keine Eltern, die sich über die angeblich unfaire Benotung ihres Nachwuchses beschweren. Dafür geregelte Arbeitszeiten. Und immer eine Tasse Kaffee auf dem Schreibtisch. Es scheint in solchen Geschichten, als säßen Hunderte Pädagogen im Schulamt, bei Gedenkstätten oder in Ministerien und arbeiteten dort auf eine Weise, die mit ihrem erlernten Beruf ungefähr so viel zu tun hat wie Mathe- mit Schulgartenunterricht.

Wie falsch diese Sicht aber inzwischen ist, das zeigen aktuelle Zahlen des Thüringer Bildungsministeriums. Danach nämlich sind derzeit im gesamten Freistaat nur 60 Lehrer in Vollzeit überhaupt von Schulen abgeordnet, zum Beispiel in die Schulverwaltung. »Bei etwa 19 000 Lehrer...


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