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NATO-Großmanöver in Spanien unterm Dreizack

Minigipfel in Bukarest fordert Stärkung der Bündnisgrenzen zu Russland / Schwere US-Waffen im Osten der Allianz

  • Von Olaf Standke
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Während in Spanien ein NATO-Großmanöver am Mittwoch in seine Endphase ging, gab es in Bukarest einen Minigipfel der Allianz.

Es ist die größte NATO-Übung der vergangenen 13 Jahre. 36 000 Soldaten proben seit dem 21. Oktober in Italien, Portugal, Spanien sowie den angrenzenden Atlantik- und Mittelmeerseegebieten unter dem Namen »Trident Juncture« den Krieg. Dabei geht es bei der »Dreizack Verbindung« nicht nur um den eigentlichen Auftrag des Nordatlantik-Paktes, die Verteidigung des Bündnisgebietes. Das Szenario schreibt auch einen gewaltsamen Konflikt zwischen zwei fiktiven afrikanischen Staaten vor, der nicht etwa mit politisch-diplomatischen Mittel beendet wird, sondern durch das militärische Eingreifen von NATO-Verbänden.

Dem dienten u.a. Landungsmanöver auf dem südspanischen Truppenübungsplatz Sierra del Retin nahe Cádiz oder auf Sardinien. Dazu passt der Appell des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi, der die NATO am Mittwoch zu einem stärkeren Engagement im nordafrikanischen Krisenstaat Libyen aufgefordert hat. Die Lage nach der Tötung vo...


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