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Görlitz: Ermittlungen gegen Stöcker eingestellt

Görlitz. Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat das Ermittlungsverfahren gegen den Unternehmer Winfried Stöcker zum Vorwurf der Volksverhetzung eingestellt. Das Verhalten des früheren Eigentümers eines Warenhauses in Görlitz erfülle keinen Straftatbestand, teilte die Staatsanwaltschaft Görlitz am Mittwoch mit. Das Verfahren war wegen Äußerungen Stöckers in einem Interview mit der »Sächsischen Zeitung« eingeleitet worden. Der Unternehmer sprach darin unter anderem von »reisefreudigen Afrikanern«, die »ungebeten über das Mittelmeer zu uns gelangen« und das Asylrecht missbrauchten. Stöcker ist Eigentümer des leerstehenden Görlitzer Jugendstilkaufhauses. Er weigerte sich, sein Kaufhaus für ein Benefizkonzert für Asylbewerber zur Verfügung zu stellen. epd/nd

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