Zeit für Wechsel in Myanmar

Favoritin Suu Kyi will im Siegesfalle »aus der Kulisse« heraus regieren

  • Von Michael Lenz, Yangon
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Reformpolitik des regierenden Generals Thein Sein wird überwiegend gewürdigt. Dennoch herrscht Wechselstimmung.

»Ich bin stolz«, jubiliert Thant Kyaw. »Ich habe die NLD gewählt.« NLD - das ist die Nationale Liga für Demokratie. Am Sonntag, dem eigentlichen Wahltag, ist der 35-Jährige aus beruflichen Gründen verreist. Deshalb macht er von der Möglichkeit Gebrauch, schon vorher seine Stimme abzugeben. Die Reformpolitik von Präsident Thein Sein und seiner Partei für Solidarität und Entwicklung (USDP) ist zwar gar nicht so schlecht, sinniert der junge Mann bei einem Tee in einem Straßencafé in Yangon. Dann aber gibt er sich einen Ruck und sagt entschlossen: »Es ist Zeit für einen Wechsel.«

In Yangon dominieren die knallroten Farben der NLD von Aung San Suu Kyi. Fröhlich baumeln an Rikschas NLD-Wimpel mit kämpferischem Pfau als Parteilogo, an Restaurantfenstern sieht man NLD-Aufkleber, Aung-San-Suu-Kyi-Devotionalien wie Fächer und T-Shirts mit dem Konterfei der Friedensnobelpreisträgerin gehen weg wie warme Semmeln.

Seit der letzten Wahl vo...

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