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Wieder mal: Rüsten gegen Russland

René Heilig träumt von einer deutschen Anti-Atomwaffen-Initiative

Die Vereinigten Staaten überarbeiten ihre Verteidigungsstrategie. Das könnte ja eine gute Nachricht sein, wenn man Machtansprüche zurücknehmen würde - und nicht auf auf untaugliche militärische Mittel gesetzt würde.

Die Vereinigten Staaten überarbeiten ihre Abschreckungs- und Verteidigungsstrategie. Das könnte ja eine gute Nachricht sein, wenn man Machtansprüche zurücknehmen würde. Doch laut Pentagon-Chef Ashton Carter geht es noch stärker darum, Russland abzuschrecken und China in die Schranken zu weisen. Denn: Moskau gefährde die Weltordnung und Peking dehne seine Besitzansprüche aus. Beides ist nicht nur aus US-Sicht problematisch. Doch rechtfertigt das, Probleme anzuheizen, indem Washington - wie gehabt – auf untaugliche militärische Mittel setzt?

Was Carter da ankündigt, ist im Kern nicht neu. Man will Atomwaffen modernisieren und neue langstreckentaugliche Tarnkappen-Kampfflugzeuge anschaffen. Gleichzeitig investieren die USA in Drohnentechnologien und perfektionieren die elektronische Kriegsführung. Hinzu kommen Überlegenheitsbemühungen der marinegestützte Raketenabwehr, die man gerade in europäischen Gewässern getestet hat. Bei all dem beziehen die USA wie selbstverständlich ihre atlantischen NATO-Freunde ein.

Statt abermals mitschuldig zu werden an neuem Unverstand, könnte Deutschland Zeichen setzen, die USA bitten, keine neuen Atomwaffen in Büchel zu stationieren - um dann mit großem Einsatz für ein atomwaffenfreies Europa zu werben. Zugegeben, auch keine neue Idee. Aber eine gute.

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