Widerstand gegen Konzernumbau und Kahlschlag

EVG fordert Notbremse für zunehmende Prekarisierung der Arbeit im Bahnbereich

  • Von Hans-Gerd Öfinger, Fulda
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach zwei Jahrzehnten Liberalisierung verschärfen sich die betrieblichen Konflikte bei der Deutschen Bahn. Das wurde beim »Kleinen Gewerkschaftstag« der EVG in Fulda deutlich.

Ob im Güter- und Nahverkehr oder bei anderen Dienstleistungen: Sorgen bereiten den Gewerkschaftern der Eisenbahngewerkschaft EVG die Pläne der Deutschen Bahn (DB), in großem Umfang Leistungen an neu gegründete Billigtöchter und externe Firmen zu vergeben. Damit würden faktisch die Kernbelegschaften mit ihren relativ sicheren Arbeitsbedingungen angegriffen. In der Gütersparte droht zudem ein weiterer Rückzug aus der Fläche, was komplette Bundesländer wie Brandenburg weitgehend vom Schienengüterverkehr abhängen würde. »Wir werden uns massiv gegen die Ausweitung von Werkverträgen, Subunternehmerleistungen oder Leiharbeit wehren«, kündigte EVG-Chef Alexander Kirchner, der auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Konzerns ist, in seiner Grundsatzrede auf dem »Kleinen Gewerkschaftstags« am Dienstag in Fulda an. »Einer Absenkung von bestehenden Tarif- und Sozialleistungen werden wir nicht zustimmen«, so Kirchner.

Die von Mana...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 494 Wörter (3656 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.