Werbung

Dauerbrenner dritte Startbahn

Naturschützer werfen CSU in der Debatte Torschlusspanik vor

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

München. Naturschützer werfen der CSU in der Debatte um die geplante dritte Startbahn am Münchner Flughafen Torschlusspanik vor. »Die Argumente und Vorschläge werden immer absurder bis hin zum offenen Erpressungsversuch gegenüber der Stadt München«, sagte der Landesbeauftragte des Bundes Naturschutz in Bayern (BN), Richard Mergner, am Freitag. Mehrere CSU-Politiker fordern von der Rathausspitze den Verkauf der städtischen Anteile am Flughafen. »Wir sind wirklich empört, dass die Startbahnbefürworter nun in solche Tricksereien verfallen«, ergänzte Hartmut Binner vom Aktionsbündnis »AufgeMUCkT«.

Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) unter allen Umständen einen Antrag der CSU pro dritte Piste beim Parteitag in einer Woche verhindern will. Seehofer hatte erst kürzlich bei einem Besuch der Startbahngegner in Freising die Notwendigkeit einer dritten Landepiste auf dem Airport infrage gestellt. Vor wenigen Tagen brachte dann Bayerns früherer Wirtschaftsminister Otto Wiesheu (CSU) die Idee ins Spiel, die vier Kilometer lange Startbahn lediglich als Reservepiste zu bauen.

Nach Überzeugung des BN und von »AufgeMUCkt« lässt Seehofers Dialogprozess der vergangenen Wochen mit Befürwortern und Gegnern des Milliardenprojekts nur einen Schluss zu: »Die dritte Bahn muss endlich endgültig vom Tisch.« Nach wie vor fehle der Bedarf dafür. Tatsächlich steigt zwar die Zahl der Fluggäste. Es starten und landen aber weniger Maschinen auf dem Airport. Der Grund: Die Flugzeuge werden immer größer und sind besser ausgelastet.

»AufgeMUCkT« will beim CSU-Parteitag am kommenden Freitag vor der Messe München eine Mahnwache zu halten. Der Münchner Flughafen ist nach dem Frankfurter Airport Deutschlands zweitgrößtes Drehkreuz. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen