Alle 20 Minuten mit der S-Bahn nach Strausberg-Nord

Nur eine Umlandkommune hinkt der Entwicklung hinterher. Aber die Verkehrsanbindung verbessert sich jetzt

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Strausberg habe als einzige Umlandkommune trotz Berlinnähe nicht wachsen können, sagt Verkehrsministerin Schneider.

Im Unterschied zu allen übrigen Berliner Umlandgemeinden ist es einzig Strausberg nicht gelungen, die Chancen der Nähe zur Hauptstadt in Wachstum umzusetzen. Während die Zahl der Ein- und Auspendler überall stetig gewachsen ist und inzwischen bei über 200 000 täglich liegt, ist sie im Falle Strausbergs sogar zurückgegangen, sagte Verkehrsministerin Kathrin Schneider (für SPD) am Montagabend vor dem Brandenburgischen Wirtschaftsforum. »Und das, obwohl die Stadt über eine sehr gute S-Bahn-Anbindung verfügt.« Thema ihres Vortrags waren die Planungsvorhaben in den Beziehungen zwischen Berlin und dem brandenburgischen Umland.

Allerdings ist die Bahnanbindung eines beträchtlichen Teils von Strausberg bis jetzt längst nicht so günstig, wie dies bei anderen Endhaltestellen der S-Bahn im Berliner Umland der Fall ist. Auf dem letzten, hier nur noch eingleisigen Stück der Strecke nach Strausberg-Nord verkehren die Züge bislang nur in einem 40-Minu...


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