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Sachsen-Anhalt plant einen »Wachtmeister-Dienst«

Magdeburg. Die CDU/SPD-Regierung in Sachsen-Anhalt will noch in der auslaufenden Wahlperiode mit mit einem »Wachmeister-Dienst« die Basis für Neueinstellungen bei der Polizei legen. Dazu soll der Landtag nach Vorschlag der SPD auf seiner Dezember-Sitzung die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, berichtet die »Mitteldeutschen Zeitung«. Geplant sei, für diese Aufgaben 2016 und 2017 insgesamt 300 »Wachtmeister« auszubilden und einzustellen. Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) sagte dem Blatt, es sei richtig, jetzt die rechtlichen Grundlage schaffen. Die neuen Mitarbeiter sollen dem SPD-Vorschlag zufolge zunächst nur eine mehrwöchige Schulung erhalten und dann unter anderem bei der Bewachung von Flüchtlingsunterkünften eingesetzt werden. Im Gegensatz zu einem Konzept in Sachsen will die SPD aber durchsetzen, dass die neuen Polizisten verbeamtet werden und nach einigen Jahren nach einer Zusatzausbildung in den normalen Polizeidienst aufsteigen können. Derzeit fehlen dafür die Ausbildungskapazitäten. Am 13. März wird in Sachsen-Anhalt der Landtag gewählt. Agenturen/nd

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