Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung
  • Kultur
  • Bücher zum Verschenken

Hört auf zu streiten

Mathias Jeschke und Maja Bohn ist Tolles gelungen

  • Von Katharina Große
  • Lesedauer: 2 Min.

Im Titel steckt eine List: Wahrscheinlich würden Eltern kein Buch kaufen, in dem sie kritisiert werden, doch Kinder werden in diesem Fall wohl besonders gern danach greifen - und indem sie etwas Wichtiges im Leben verstehen, vielleicht untergründig Lehren für sich selber ziehen. Das wird ihnen bleiben.


Mathias Jeschke: Was meine Eltern von mir lernen können.
M. Bildern v. Maja Bohn. Hinstorff. 24 S., geb., 14,99 €.


Richtig toll sind die Bilder von Maja Bohn: Mama streckt Papa die Zunge heraus, und der hat schon einen Koffer in der Hand. Wenige Worte braucht Mathias Jeschke für die verfahrene Situation: «Mama sitzt abends im Wohnzimmer und weint. Oder sie telefoniert mit einer ihrer vielen Freundinnen. Aber auch dann weint sie.» - Schlimm. Aber geraten nicht auch Kinder einander in die Haare? Welche Wege gibt es, den eigenen Zorn zu überwinden und auch bei anderen Frieden zu stiften? Darum geht es. Das kleine Mädchen im Buch muss zu drastischen Mitteln greifen, damit sich die Eltern wieder vertragen.

Freilich, leider dürfte Dauerzoff in Familien gar nicht so selten sein. Da sind vielleicht die Großeltern gefragt, mit diesem Buch auch ihre erwachsenen Kinder anzusprechen. - Denn, so die Moral von der Geschicht’: «Um sich immer nur zu streiten, dafür ist das Leben viel zu schade.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln