Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Grenzstreit auf Kosten der Umwelt

China vergrößert Riffe und Inseln im Spratly-Archipel. Den Schaden haben Fische und Korallenriffe. Von Michael Lenz

  • Von Michael Lenz
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Der Ton im Streit um die von China beanspruchten Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer wird schärfer. Nachdem vor kurzem ein Kriegsschiff der USA vor den Spratlys auftauchte, warnte der Chef der chinesischen Marine, schon »ein kleiner Vorfall« könne »zum Krieg führen«. Ähnlich harsch reagierte China auf das Schiedsverfahren um das rohstoffreiche Gebiet im Südchinesischen Meer vor dem Ständigen Schiedshof in Den Haag. »Wir werden nicht teilnehmen und werden das Schiedsverfahren nicht akzeptieren«, sagte Vizeaußenminister Liu Zhenmin in bester Basta-Manier.

China betrachtet das Südchinesische Meer und den darin strategisch günstig liegenden Spratlys-Archipel mit 100 weit verstreuten Riffen, Atollen und kleinen Inseln als sein »ureigenstes Territorium«. Die anderen Anrainerstaaten Japan, Vietnam, Taiwan und die Philippinen erheben allerdings ebenfalls Besitzansprüche auf die von China Nansha genannten Inseln. Durch die Expansionslus...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.