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»Mehr Angst habe ich nicht«

Nach den Anschlägen von Paris: Berliner wollen Weihnachten genießen / Innensenator Henkel warnt vor Panik

  • Von Sebastian Bähr, Sarah Liebigt, Bernd Kammer und Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Am Montag eröffnen die ersten Weihnachtsmärkte, die bis zu den Feiertagen tausende Besucher anlocken. Der Innensenator spricht von einer hohen Gefährdungslage. Welche Sicherheitsvorkehrungen trifft Berlin nach den Anschlägen in Paris?

»Ich lebe mein Leben weiter wie bisher«, sagt der 34-jährige Tom Münster. »Wenn wir uns einschüchtern lassen, ist es genau das, was die Terroristen wollen«, fügt er hinzu. Auf dem Potsdamer Platz, unweit der Französischen Botschaft, herrscht wie immer reger Betrieb. Auch der 73-jährige Otto Wegener hat nicht vor, etwas an seinem Verhalten zu ändern. »Bedroht fühle ich mich aktuell nicht«, sagt er. »Aber natürlich ist es sinnvoll, generelle Vorsicht walten zu lassen«. Er plane, wie jedes Jahr zum Weihnachtsmarkt zu gehen. Für die 24-jährige Janett Koch sei der Terrorismus seit den Pariser Anschlägen präsenter geworden. »Mehr Angst habe ich dadurch aber nicht«, sagt sie. Sie hoffe, dass die Berliner Sicherheitsbehörden als Reaktion nicht die Überwachung ausbauen. »Das hat in Frankreich auch nicht geholfen.«

Am kommenden Montag eröffnen die ersten von rund 80 Weihnachtsmärkten. Sie stehen unter besonderer Beobachtung. Das sei aber au...


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