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Freiheit oder Determinismus

Wissenschaftler suchen nach neuen Antworten auf eine alte Frage: Wie entsteht im Gehirn der freie Wille? Von Martin Koch

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Für gewöhnlich hegen Menschen nicht den leisesten Zweifel an der Freiheit ihres Willens. Im Gegenteil: Unser Gefühl sagt uns, dass wir in den meisten Lebenssituationen zwischen verschiedenen Handlungsalternativen frei wählen können. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass manches, was wir im Alltag tun, sozusagen automatisiert erfolgt. Wir sind dennoch sicher, es genau so und nicht anders gewollt zu haben.

Gemeinhin wird eine Willensentscheidung dann als frei bezeichnet, wenn sie auf keine Weise vorherbestimmt ist und nur auf einer sogenannten Ich-Aktivität beruht. In der Alltagssprache findet man hierzu einfache Formulierungen wie: »Ich lese ein Buch.« Oder: »Ich gehe nach Hause.« Solche Sätze suggerieren, dass eine geistige Instanz gleichsam über unserem Gehirn schwebt und es veranlasst, irgendwelche Tätigkeiten in Gang zu setzen. Um diesen sogenannten Dualismus zeitgemäß zu illustrieren, sprach der Medizin-Nobelpreisträger ...


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