Bedenklich viel Sulfat in der Spree

Umweltorganisationen warnen vor einem Anstieg der Trinkwasserpreise

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

255 Milligramm Sulfat je Liter an der Messstelle Rahnsdorf sind für Braunkohlegegner der Gipfel. Ein Treffen von Politikern und Fachleuten aus Berlin und Brandenburg firmierte dagegen nicht als Gipfel.

Die gute Nachricht zuerst: Es besteht kein Grund zur Panik. Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) werden dafür sorgen, dass Trinkwasser in guter Qualität aus den Hähnen fließt. Da ist sich Stefan Taschner vom Bürgerbegehren Klimaschutz absolut sicher. »Aber wir müssen es bezahlen«, beklagt Taschner. Bis zu zehn Cent mehr mehr pro Kubikmeter Trinkwasser müssten die Verbraucher berappen, wenn es notwenig wird, eine zu hohe Belastung mit Sulfat unter den rechtlich zulässigen Grenzwert von 250 Milligramm je Liter zu drücken. Das wäre ein Preisanstieg von sechs Prozent. BWB-Sprecher Stephan Natz bestätigt die Kostenrechnung.

Nun die schlechte Nachricht: Der Grenzwert ist in der Spree an der Messstelle Rahnsdorf bereits um fünf Milligramm überschritten worden. Aber auch das ist kein Grund zur Panik. Denn das Berliner Wasserwerk Friedrichshagen pumpt nicht aus dem Fluss, sondern fördert Grundwasser aus Brunnen in Ufernähe. Das ist ein Unters...

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