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LINKE will mehr Schutz für Wahlkandidaten

Dresden Nach Bedrohungen und Angriffen fordert die Linkapartei in Sachsen, Privatadressen von Politikern in Wahlbekanntmachungen nicht mehr zu verzeichnen. In Zeiten, »in der immer häufiger zu Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung gegriffen wird«, entwickelt sich die Veröffentlichung der Adressen »zum Sicherheitsrisiko für die Kandidierenden«, sagte die Landesgeschäftsführerin Antje Feiks am Mittwoch. Zwar sehe die Landeswahlordnung bereits jetzt im Einzelfall Ausnahmen vor. Die seien jedoch ungenügend. »Wir sollten den generellen Verzicht auf die Veröffentlichung von Meldeadressen daher dringend prüfen«, forderte Feiks. dpa/nd

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