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Zu wenig Plätze in Frauenhäusern

In vielen Fällen kann in Berlin wegen Geldmangels kein Schutz gewährleistet werden

Überfüllt und unterfinanziert: Frauenhäuser in Berlin fordern zum Aktionstag gegen Gewalt an Frauen an diesem Mittwoch mehr Unterstützung aus der Politik. Nach Angaben der zentralen Hotline der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen konnte im vergangenen Jahr bei knapp 1900 Anrufen von hilfesuchenden Frauen keine Unterkunft in einem Frauenhaus vermittelt werden. Das sind rund 500 Fälle mehr als im Vorjahr.

»Es gibt Frauen, die auf der Stelle geschützt werden müssen - oft gibt es dafür aber keinen Platz. Das ist absolut untragbar«, sagte Heike Ritterbusch von der Landesarbeitsgemeinschaft autonomer Frauenhäuser in Berlin. In der Stadt gibt es sechs Frauenhäuser mit 322 Plätzen, die Auslastung lag im letzten Jahr bei rund 92 Prozent. »Jede Frau hat einen Anspruch auf Schutz. Um das gewährleisten zu können, braucht Berlin weitere Schutzplätze wie zum Beispiel ein Frauenhaus«, so Ritterbusch.

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