Knut Henkel 27.11.2015 / Ausland

Geduldsprobe an der Grenze zu Nicaragua

3200 kubanische Auswanderer sind auf dem Landweg von Ecuador in die USA in Costa Rica gestrandet

Tausende von Kubanern verlassen ihr Land nach Ecuador, um von dort auf dem Landweg in die USA zu gelangen. Doch für 3200 von ihnen endete die Reise an Nicaraguas Grenze.

Auf dünnen Matten unter einem Sonnensegel oder in Zelten nächtigen viele der 3200 Kubaner, die an der costaricanischen Grenze gestrandet sind. Die Plätze in Schulen und kirchlichen Unterkünften reichen schon lange nicht mehr aus, denn täglich kommen weitere Kubaner in der Nähe des Grenzübergangs Peñas Blancas an. Guanacaste heißt die von Tourismus und Zuckerrohr lebende Region ganz im Norden Costa Ricas, und von da wollen die Kubaner weiter durch Nicaragua, Honduras, Guatemala und Mexiko in die USA. »Es ist der amerikanische Traum, den wir verfolgen«, erklärte Osmel García, ein junger Mann von Anfang 30, gegenüber einer Nachrichtenagentur.

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