Stechschritt und schnelle Spezialeinheiten

Präsident Xi unterwirft die chinesische Armee einem revolutionären Umbau und sichert damit seine Macht ab

  • Von Jörn Petring, Peking
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mit der größten Militärreform seit 60 Jahren will China seine Streitkräfte schlagkräftiger machen. Aber Präsident Xi geht es bei dem radikalen Umbau um mehr: Er will seine Macht im Land weiter festigen.

Anfang September gab Chinas Staatsführer Xi Jinping der Welt einen Vorgeschmack darauf, wie er sich die Streitkräfte seines Landes in Zukunft vorstellt. Bei der größten Militärparade, die die Volksrepublik bis dahin gesehen hatte, zeigte Peking neben im Stechschritt marschierenden Soldaten vor allem modernstes Kriegsgerät. Neue Panzer, aber auch Kampfhubschrauber und Langstreckenraketen waren zu sehen.

Am Tag der Parade kündigte Xi Jinping an, die Truppen des Landes um 300 000 auf knapp zwei Millionen Soldaten reduzieren zu wollen. Das hat weniger mit Abrüstung zu tun, sondern eher mit Verschlankung: Oberbefehlshaber Xi will künftig über eine personell kleinere, dafür aber technisch hochgerüstete und schlagkräftige Armee herrschen.

Vergangene Woche kündigte der Präsident einen weiteren Meilenstein für den Umba...

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