Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Talibanführer Mansur soll am Leben sein

Angebliche Audiobotschaft des Totgesagten verbreitet

Kabul. Die Verwirrung um den angeblichen Tod von Talibanchef Mullah Achtar Mansur hält an. Die afghanischen Taliban verbreiteten am Wochenende eine Audiobotschaft, auf der angeblich die Stimme Mansurs zu hören ist - zum Beweis, dass der von Kabul Totgesagte noch lebt. »Gerüchte, wonach ich in Kutschlak verletzt oder getötet wurde, entsprechen nicht der Wahrheit«, sagt die Stimme. Hochrangige Taliban-Vertreter zweifeln die Echtheit der Botschaft allerdings an.

»Ich habe diese Botschaft aufgenommen, um alle wissen zu lassen, dass ich lebe«, sagt die mutmaßliche Stimme Mansurs in der 16-minütigen Aufnahme, die am Samstag an verschiedene Medien verschickt wurde. Die Berichte über das Taliban-Treffen in Pakistan, bei der es zu einer Schießerei gekommen sein soll, werden darin als »Propaganda des Feines« bezeichnet.

Ob in der Audiobotschaft tatsächlich die Stimme Mansurs zu hören ist, konnte von unabhängiger Seite nicht bestätigt werden. Der afghanische Regierungssprecher Sultan Faisi wollte zunächst keine Einschätzung zur Authentizität der Aufnahme abgeben. Kabul werde die Botschaft analysieren, sagte er. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln