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Das Oppositionsbündnis MUD

Die lange zerstrittene Opposition in Venezuela gründete 2008 den »Tisch der demokratischen Einheit« (»Mesa de la Unidad Democrática«, MUD). Er umfasst rund 30 Parteien, von rechts, konservativ, neoliberal bis sozialdemokratisch.

Der MUD wird in zwei Flügel unterteilt. Während sich um den früheren, Maduro 2013 knapp unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Henrique Capriles ein gemäßigter Flügel gruppiert, setzt der radikale Flügel um Leopoldo López auf Konfrontation.

López, direkter Nachkomme des Revolutionsführers Simón Bolívar, gehört der rechtskonservativen Partei Voluntad Popular (Volkswille) an. 2014 wurde er nach großen Unruhen wegen Anstachelung gewalttätiger Proteste gegen die Regierung zu 14 Jahren Haft verurteilt.

Vereinigte Sozialistische Partei

In der »Partido Socialista Unido de Venezuela« (PSUV) wurden 2008 auf Initiative des 2013 verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez alle Parteien zusammengeführt, die die Bolivarische Revolution unterstützten.

Die Partei umfasst verschiedene Strömungen. Neben der Gruppe um den amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro verfolgt die Fraktion um Rafael Ramírez, langjähriger Chef des staatlichen Ölkonzerns PDVSA, eher sozialdemokratische Ziele. Die Gruppe um Ex-Vizepräsident Elias Jaua steht den sozialen Bewegungen nahe. Die chavistische »Marea Socialista« (sozialistische Flut) spaltete sich im Mai von der PSUV ab und strebt eine »Revolution in der Revolution« an.

Mit rund 7,5 Millionen Mitgliedern gilt die PSUV als eine der weltweit größten Parteien. ek

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