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Ost-Bistümer legen Vermögen offen

Erfurt, Dresden-Meißen und Magdeburg hängen wesentlich von West-Bistümern ab

Nach dem Finanzskandal im Bistum Limburg in Hessen ist der Ruf nach Offenlegung der Kirchenvermögen groß. Auch ostdeutsche Bistümer öffneten nun seine Bücher.

Erfurt. Die katholischen Bistümer in Erfurt, Dresden-Meißen sowie Magdeburg legten am Mittwoch erstmals in ihrer Geschichte ihre Finanzen offen. Dabei wurde deutlich, dass die Bistümer finanziell nicht unwesentlich von den westdeutschen Bistümern abhängen.

Das Bistum Erfurt hat laut Finanzbericht 2014 ein Vermögen von 325,5 Millionen Euro. 38 Prozent der Ausgaben von 46,2 Millionen Euro flossen demnach in die Kirchengemeinden, knapp ein Drittel in die pastorale Arbeit, in Caritas, Schulen und Bildungsarbeit. Auch der Bischöfliche Stuhl und das Domkapitel legten ihre Zahlen offen.

An Kirchensteuern wurden im Bistum Erfurt (rund 150 000 Katholiken) rund 28,6 Millionen Euro eingenommen. Auch der Westen hat an den Gesamteinnahmen einen großen Anteil - die westdeutschen Bistümer gaben als Finanzhilfe 20,2 Millionen Euro. Der Freistaat Thüringen steuerte 8,9 Millionen Euro bei...


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