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Waffen für den Krieg nach dem Krieg

Warum das »Team Außenpolitik« in Irak um staatliche Einheit wirbt

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Nicht nur in Syrien engagiert sich Deutschland im Kampf gegen den Islamischen Staat. In Irak zeigt sich aber bereits die Kehrseite der Solidarität mit den Kurden.

Nicht nur wenn es um die Formulierung von Mandaten wie dem zum Bundeswehreinsatz nahe und über Syrien geht, arbeiten das Auswärtige Amt und das Verteidigungsministerium erstaunlich reibungslos zusammen. Betrachtet man die Sache aus Sicht der Regierung, so sind die Hausherren Frank Walter Steinmeier (SPD) und Ursula von der Leyen (CDU) auch in Bezug auf Irak ein eingespieltes »Team Außenpolitik«.

Fast wortgleich unterwegs, wenn sie in Frontstaaten versichern, dass Deutschland ein getreulicher Verbündeter im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) ist. Wer genau hinhört, entdeckt auch eine gemeinsame Sorge - die vor einem Zerbrechen der Anti-IS-Front. Als von der Leyen Ende Oktober nach Bagdad flog, um mit Präsident Fuad Massum und Ministerpräsident Haidar al-Abadi zu sprechen, rief sie die Zentralregierung zum Zusammenhalt der staatlichen Einheit auf. Beim anschließenden Besuch in der Kurdenhauptstadt Erbil machte sie ebenso deutlic...


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