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Wenn der Höcke mit der Neuen Rechten

Wie eng ist das Verhältnis des Thüringer AfD-Vorsitzenden zu rechtsnationalen Kreisen?

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Thüringens AfD-Chef Björn Höcke ist auf seinen früheren Parteikollegen Oskar Helmerich schlecht zu sprechen. Wirklich gut dürfte das Verhältnis zwischen beiden Politikern nie gewesen sein. Im Streit mit Höcke verließ Helmerich im Mai 2015 erst die Thüringer Landtagsfraktion und schließlich nach der Entmachtung Bernd Luckes auf dem Essener Parteitag die AfD. Freundschaft sieht anders aus, zumal sich Helmerich offen gegen die von Höcke initiierte Erfurter Resolution stellte, die einen unverhohlenen Rechtsaußen-Kurs für die Partei vorsieht.

Nun zerrt Höcke den fraktionslosen Abgeordneten und Ex-AfDler Helmerich vor das Erfurter Landgericht. Indirekt spielen dabei auch ihre ideologischen Differenzen eine Rolle. Konkret geht es um ein Interview, das Helmerich dem ZDF-Politmagazin »Frontal 21« vom 2. Juni 2015 gab. In dem Beitrag geht es um den politischen Kurs Höckes, der unter Anhängern der »Neuen Rechten« als politische Galionsfigur ...


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