Smarte Erpressung

Daimler kann Arbeitszeit in Frankreich verlängern - fast ohne Lohnausgleich

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Die Direktion des französischen Smart-Werks kann aufatmen: Fast alle Beschäftigten haben einer Arbeitszeitverlängerung im Tausch gegen Arbeitsplatzsicherheit und etwas mehr Lohn zugestimmt.

Die Filiale der deutschen Daimler-Gruppe im lothringischen Hambach verzeichnet seit einigen Jahren einen Nachfragerückgang. 2014 wurde daher die Produktion um sechs Prozent auf 92 500 Exemplare des Zweisitzers Smart gedrosselt. Doch unter einer Stückzahl von 100 000 Fahrzeugen pro Jahr ist das Werk laut Direktion nicht rentabel. Sie hält eine Steigerung der Produktivität um sechs Prozent für nötig, um in die schwarzen Zahlen zu kommen, und hatte auch gleich eine Idee, wie das gelingen sollte: entweder durch Schließung des Standorts samt Verlagerung der Produktion nach Slowenien oder durch eine verlängerte Wochenarbeitszeit bei kaum verändertem Lohn. Obwohl die 35-Stunden-Woche gesetzlich vorgeschrieben ist, soll ab Januar 37 Stunden gearbeitet werden und einige Monate später sogar 39 Stunden, von denen ...

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