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Jetzt soll Uta die UNESCO bezirzen

Region um Naumburg wagt neuen Anlauf für Welterbetitel - kritisierter Antrag überarbeitet

  • Von Hendrik Lasch, Naumburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sachsen-Anhalt startet einen neuen Anlauf, den begehrten UNESCO-Welterbetitel für das Gebiet rund um Naumburg doch noch zu erhalten. Spätestens am 1. Februar soll ein neuer Antrag vorliegen.

Umberto Eco hat eine Einzigartigkeit der Region um Naumburg im Süden von Sachsen-Anhalt erkannt. Auf die Frage, mit welcher Figur der Kunstgeschichte er gern einen Abend verbrächte, antwortete der italienische Schriftsteller: Uta von Naumburg. Ihre Skulptur, die im 13. Jahrhundert vom Naumburger Meister geschaffen wurde und im Westchor des Doms der Saalestadt hinter einem reich verzierten Lettner inmitten von elf weiteren Stifterfiguren steht, ist eines der schönsten Kunstwerke der deutschen Gotik.

Jetzt soll Uta auch die Juroren der UNESCO bezirzen. Diese hatten im Juni einen ersten Antrag der Region an Saale und Unstrut abgelehnt, auf die Liste der Welterbestätten gesetzt zu werden. Dort will man jedoch nicht klein beigeben. Am 5. Januar werde ein überarbeiteter Antrag an die UN-Organisation in Paris geschickt, sagt Götz Ulrich, CDU-Landrat des Burgenlandkreises. Das Papier sei, wie bei der Sitzung des Welterbekomitees in Bonn angereg...


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