Werbung

Czaja wies Vorwürfe im Senat zurück

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlins Sozialsenator Mario Czaja (CDU) hat im Senat versichert, dass es keinen parteipolitischen Einfluss auf die Standorte von Flüchtlingsunterkünften gegeben hat. Das erklärte Senatssprecherin Daniela Augenstein am Dienstag nach der Senatssitzung auf entsprechende Fragen. Czaja musste auf Bitte des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) zu Vorwürfen in den Medien Stellung nehmen.

Der Sozialsenator habe sich umfassend dazu geäußert, sagte Augenstein. Ein Akquise-Verbot in bestimmten Bezirken habe es nach seinen Worten nicht gegeben. Müller sei wichtig gewesen, dass es bei der Entscheidung über Flüchtlingsunterkünfte keinerlei sachfremde Gründe gegeben habe. Das habe der Senator verneint. »Darauf vertraut der Regierende Bürgermeister jetzt«, so die Sprecherin.

Nach Berichten von »B.Z.« und »Bild«-Zeitung soll Czaja vor der Bundestagswahl 2013 jeweils zwei Flüchtlingsheime in Tempelhof und Spandau verhindert haben - aus Rücksicht auf die Interessenlage zweier CDU-Parteifreunde und Bundestagsabgeordneten. Das sollen interne Mails des LAGeSo belegen.

Eine Koalitionskrise gibt es deswegen nicht. In verschiedenen Medien war bereits über eine Entlassung des CDU-Senators spekuliert worden. Czaja ist seit Monaten unter Druck, weil es bei der Flüchtlingsversorgung große Mängel gibt. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen