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Roboter »Nao« könnte Flüchtlingskindern helfen

Forscher der Universität Bielefeld testen soziale Maschine als Sprachtutor / Kritik von Germanisten: Kinder werden in Isolation gedrängt

Berlin. Das Roboterkind »Nao« kann sehen, hören und sich mit anderen unterhalten. Aber kann es auch einen Lehrer für Kinder mit Sprachproblemen ersetzen? Wissenschaftler wollen das herausfinden und tüfteln an der menschlichen Maschine als Sprachtrainer in Kitas. Denn die humanioden Roboter sollen in der Zukunft Einwandererkindern beim Deutschlernen helfen.

Forscher der Universität Bielefeld testen in den kommenden drei Jahren, ob sich Maschinen mit menschlichen Zügen als Sprachtrainer für Vier- bis Fünfjährige bewähren. Zum Einsatz kommen soll das Roboterkind »Nao«, ein knapp 60 Zentimeter großer Roboter eines französischen Herstellers. Er verfügt über Kameras und Mikrofone und ist daher in der Lage mit seiner Umwelt zu kommunizieren.

»Jedes Kind einzeln in einer Zweitsprache zu unterrichten, das können Kindertagesstätten gewöhnlich nicht leisten. Roboter können die zusätzliche Leistung anbieten«, beschreibt Prof. Stefan Kopp...


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