Schnellsuche

Suchen auf neues-deutschland.de:

Katharina Dockhorn 21.12.2015 / Im Kino

Die Vermessung von Chile

Patricio Guzmán erforscht in »El Botón de Nácar« Patagonien und sucht die Opfer Pinochets

Die Ära des Diktators lässt Patricio Guzmán, den großen Meister des chilenischen Dokumentarfilms, nicht los. Etwa 1400 Menschen wurden in den siebziger Jahren lebendig oder bereits ermordet aus Hubschraubern vor der Küste in den Pazifik geworfen. Damit keine Spur der Verschwundenen bleibt, wurden die Körper mit Schienenstücken beschwert. Heute sind die verrosteten Stücke die einzigen Zeugen für die Verbrechen. Aber auch ein unscheinbarer Perlmuttknopf an einem Eisenstück, der Guzmáns neuem Film den Titel gab, überführt die Verbrecher. »Ein Journalist brachte sich selbst in Gefahr, als er auf Spurensuche ging,« betont Guzmán »Auch der Richter Juan Guzmán ließ nicht locker. Nachdem er 200 Leichen aus der Atacama-Wüste als Opfer der Diktatur identifizieren konnte, fragte er sich, wo die anderen Körper verschwunden sind. Er vermutete sie in Vulkankratern und im Meer«.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Empfehlen bei Facebook, Twitter, Google Plus

Schreiben Sie einen Kommentar

Über diesen Blog

Im Kino

Kino ist die schönste Nebensache der Welt, Ablenkung, Vergnügen, Kultur und auch Wirtschaftsfaktor. Dieser Blog bietet mehr als die Kritik der Filme der Woche. Blicken Sie mit uns hinter die Kulissen der Entstehung und Distribution der siebten Kunst, erfahren Sie aus nächster Nähe, was Filmemacher und Schauspieler aus aller Welt zu sagen haben. Tauchen Sie mit eins ins Gewimmel der Berlinale, dem wichtigsten deutschen Filmfestival.

BloggerInnen

  • Katharina Dockhorn

    Katharina Dockhorn fürchtete sich als Kind vor der russischen „Schneekönigin“  in der Flimmerstunde, im Kino sitzt sie bei exzessiven Gewaltdarstellungen noch heute unter dem Sitz. Das hielt sie nicht ab, nach einem Studium an der Humboldt-Uni ihre Leidenschaft für den Film zum Beruf zu machen. Bei der Berlinale feiert sie in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum. Seit 1993 ist sie Autorin beim „nd“.

Blogs-Übersicht

Werbung:

Werbung:

Hinweis zum Datenschutz: Wir setzen für unsere Zugriffsstatistiken das Programm Piwik ein.

Besuche und Aktionen auf dieser Webseite werden statistisch erfasst und ausschließlich anonymisiert gespeichert.