Zorn am Horn - Dschibuti in Aufruhr

Das Regime von Machthaber »IOG« geht mit brutaler Gewalt gegen Proteste vor / 28 Menschen erschossen

  • Von Bernard Schmid, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Dschibuti könnte - neben Somalia - absehbar zu einem weiteren Krisenherd am Horn von Afrika erwachsen. Das Regime greift zur Durchsetzung seiner Politik zunehmend zu repressiven Mitteln.

Die Bürger Dschibutis am Horn von Afrika wählen im April kommenden Jahres einen neuen (alten) Präsidenten. Dieses Votum wirft bereits jetzt seine Schatten voraus.

Das 1977 von Frankreich unabhängig gewordene Land hat weniger als einer Million Einwohner. 80 Prozent von ihnen leben unter der Armutsgrenze, 42 Prozent in absoluter Armut, 60 Prozent des Staatshaushalts werden für den Schuldendienst aufgewandt. Dabei verfügt das dort herrschende Regime über beträchtliche Einnahmen. So aus dem internationalen Hafen, der an der Schnittstelle zwischen Rotem Meer und Indischem Ozean eine strategische Position innehat. Vor allem aber dient der kleine Staat als überdimensionierter Flugzeugträger für mehrere auswärtige Mächte wie USA und Frankreich. Aber auch die deutsche Bundesmarine operiert seit November 2001 von Dschibuti aus.

Regiert wird Dschibuti in diktatorischer Manier von Ismail Omar Guelleh, genannt »IOG«. Präsident ist er seit...

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