Ian King, London 29.12.2015 / Ausland

Waterloo für Corbyn und das linke Experiment blieb aus

Aber für Labour kann im neuen Jahr noch einiges schief gehen

Die ersten 100 Tage seiner Oppositionsherrschaft sind längst um, aber trotz aller Unkenrufe hat der Labour-Chef Jeremy Corbyn sein Waterloo noch nicht erlebt. Im neuen Jahr hat er sogar Erfolgschancen.

Der 66-jährige Serienrebell Jeremy Corbyn hat mit Müh und Not die für eine Kandidatur benötigten 35 Nominierungen aus der Fraktion zusammengekratzt. Die Presse, auch linke Zeitungen wie der »Daily Mirror« oder der »Guardian«, verhöhnte Corbyn als nicht wählbar. Doch gewann er bei der Mitgliederabstimmung im September souverän mit knapp 60 Prozent der Stimmen. Denn Corbyn hatte neuen Mitgliedern und Anhängern mit dem Ruf nach einem Ende der Austeritätspolitik sowie der Ablehnung von britischen Atomwaffen aus der Seele gesprochen.

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