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Späte Entschuldigung für Sexsklaverei

Japan und Südkorea einigen sich im Streit um »Trostfrauen« im Zweiten Weltkrieg

  • Von Daniel Kestenholz, Bangkok
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf einem Treffen in Seoul verpflichtete sich Japan zu Entschädigungszahlungen für die Zwangsprostitution koreanischer Frauen vor über 70 Jahren.

Mehr als sieben Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges rangen sich Südkorea und Japan am Montag bei einem Treffen in Seoul dazu durch, den Streit über koreanische Sexsklavinnen im Dienst der japanischen Armee beizulegen. Tokio verpflichtete sich zu nochmaligen Entschädigungszahlungen, Seoul wiederum versprach, seinen Protest gegen die damalige japanische Missbrauchspolitik einzustellen. Damit haben sich die beiden Staaten nach Jahrzehnten der offenen Anfeindungen und gegenseitigen Brüskierungen die Hand gereicht - ein wichtiges Zeichen: Bilaterale Treffen auf höchster Ebene gelten im nordöstlichen Asien eher als Ausnahme denn als Regel.

Die Außenminister der beiden US-Verbündeten haben sich bei einer zwölften Gesprächsrunde in Seoul auf ein »endgültiges und unwiderrufliches Abkommen« verständigt, wie der südkoreanische Außenminister Yun Byung Se nach dem Treffen mit seinem japanischen Amtskollegen Fumio Kishida versicherte -...


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