Ankaras ungebremster Feldzug

Kurdisches Verlangen nach Autonomie wird vom türkischen Staat mit Krieg beantwortet

  • Von Jan Keetman
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der türkische Staatschef Erdogan hat die Forderung der Kurden nach einer Autonomie der türkischen Kurdengebiete am Dienstag in Istanbul als Verrat bezeichnet.

Im Südosten des Landes bekämpft Goliath David. Die türkische Armee ist ausgerückt, um mit 10 000 Soldaten kurdische Jugendliche zu bekämpfen, die Barrikaden errichtet und Gräben gezogen haben. In der 120 000 Einwohner zählenden Stadt Cizre herrscht seit zwei Wochen eine totale Ausgangssperre und wird geschossen. Im Zentrum der Millionenstadt Diyarbakir wird mit Kanonen geschossen. Nach offiziellen Angaben sind 100 000 Menschen auf der Flucht vor den Kämpfen. Just in dieser Situation sagt der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu ein Gespräch mit der Demokratischen Partei der Völker (HDP) ab.

Als Grund nennt Davutoglu respektlose Äußerungen aus den Reihen der HDP vor dem Treffen. Insbesondere ein Tweet des Abgeordneten Sirri Süreyya Önder ist ihm aufgestoßen. »Wenn er das grundlegende Recht auf Leben der Leute in dem Kampfgebiet nicht anerkennt, nicht ihr Recht Atem zu schöpfen, ihr Recht ihre Toten zu begraben und uns so besucht, ...

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