Lars Becker, Innsbruck 04.01.2016 / Sport

Sturz, Podest und Hoffen auf ein Wunder

Peter Prevc’ Sieg in Innsbruck sorgt für eine Vorentscheidung der Vierschanzentournee gegen Severin Freund

Severin Freund überstand in Innsbruck einen Sturz, doch Peter Prevc fliegt ihm wieder davon. Alles sieht nach einem Sieg des Slowenen aus.

Severin Freund lächelte als Zweiter nach einem dramatischen Tag im Hexenkessel von Innsbruck leicht gequält. Das mag ein Stück an den Schmerzen nach seinem Sturz im Probedurchgang gelegen haben. Vor allem aber daran, dass sein Erzrivale Peter Prevc auch beim dritten Springen der 64. Vierschanzentournee wieder eine Klasse besser war. Der Slowene geht mit einem Vorsprung von stolzen 19,7 Punkten auf Freund in das Finalspringen am Mittwoch in Bischofshofen. Damit muss der deutsche Weltmeister in diesem faszinierenden Duell umgerechnet elf Meter aufholen, um doch noch den ersten deutschen Tourneegesamtsieg seit Sven Hannawald vor 14 Jahren zu feiern. Eine schier unmögliche Mission, zumal seit mehr als einem Jahrzehnt der Gesamtführende nach Innsbruck auch immer die Vierschanzentournee gewonnen hat.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: