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Grüne Federn, roter Schnabel

Erhard Scherner über einen chinesischen Papagei -und Alfred Kurella

  • Von Henry-Martin Klemt
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Konstantin Mugele kennen wir bereits. Aus dem Bändchen »Mein liebstes Stück Garten - Märkische Geschichten«. Da führte er uns durch das Berliner Scheunenviertel in der Zeit zwischen den großen Kriegen. Und LaoWai, die europäische Langnase, begleitete uns schon durch China. Hinter beiden verbarg sich der Dichter, Nachdichter und Erzähler Erhard Scherner. Aber nein, er verbarg sich nicht. Er hatte zufällig ein paar Geschichten dabei, und nun wurde es Zeit für ihn, seine eigene aufzuschreiben. Eine vertrackte Sache, wenn man im neunten Lebensjahrzehnt steht. Zwar findet man im Stimmengewirr zu einer Unaufgeregtheit, die vernehmlich wird, aber man schreibt auch gegen die Uhr. Sonst wäre aus der kurzweiligen Erzählung »Der chinesische Papagei« wohl eher ein Roman geworden.

Die Geschichte von seinem grüngefiederten Rotschnabel hat Erhard Scherner oft und gern erzählt. Der Papagei war, wie es sich für einen Lebensretter gehört, sein priv...


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