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Lehrerstreiks angekündigt

Gewerkschaft: Keine Zustimmung für schlechtes Angebot in zweiter Tarifrunde

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die GEW will auch 2016 in Berlin zu Lehrerstreiks aufrufen. Die Forderung ist dieselbe wie in früheren Arbeitskämpfen.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bereitet in Berlin Arbeitsniederlegungen an Schulen vor. Ziel ist die Angleichung der Vergütung der angestellten Lehrer an die der verbeamteten Kollegen. Der Berliner Senat verweigert bislang die Aufnahme von Tarifverhandlungen und verweist auf die Zuständigkeit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die für die Eingruppierung angestellter Lehrer zuständig sei. Zwar habe in der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder im März 2015 ein entsprechender Vorschlag auf dem Tisch gelegen, doch der sei »so schlecht gewesen, dass wie keinesfalls zustimmen konnten« so der Tarifexperte der Berliner GEW, Udo Mertens, am Mittwoch in Berlin.

Kernforderung der GEW ist die Eingruppierung aller angestellten Lehrkräfte unabhängig vom Schultyp und der jeweiligen Laufbahn in der Entgeltgruppe 13. Ferner soll ein Zulagensystem dafür sorgen, dass finanzielle Nachteile gegenüber Beamten ausgegl...


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