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Duisburg: Von Pegida geht wieder Gewalt aus

Polizei: »Dunkelhäutiger Mann angegriffen und verletzt« / Dutzende Menschen protestieren gegen rechte Aufmärsche auch in Schwerin und Greifswald

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Berlin. In Duisburg in Nordrhein-Westfalen haben einige Dutzend Linke und Antifaschisten am Montagabend gegen einen Aufmarsch der örtlichen Pegida-Bewegung. An diesem nahmen laut der Polizei rund 400 Rechte teil, darunter etwa 70 Anhänger der rechten Hooligan-Szene Hogesa. Laut der Polizei gab es aus dem Aufmarsch heraus Gewalt: »Noch während die Abschlusskundgebung lief, nahmen Polizeibeamte zwei Männer« fest, hieß es. »Das Duo hatte einen dunkelhäutigen Mann angegriffen und verletzt. Die Tatverdächtigen waren zuvor auf der Pegida-Demo.« Gegen diese richtete sichzuerst eine Demonstration der Linkspartei mit etwa 25 Teilnehmern, später gab es Proteste von rund 110 Menschen gegen Rassismus und rechte Gewalt.

In Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern sind am Montagabend laut der Polizei etwa 130 Menschen einem Aufruf der Grünen gefolgt, um gegen den örtlichen Ableger der rechten Pegida-Bewegung zu protestieren. »Schwerin für alle - für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben in Schwerin«, lautete das Motto der Aktion auf dem Marienplatz. Sie richtete sich gegen rund 350 »besorgte Bürger«, Rechte und Rassisten, die zu einem »Abendspaziergang« aufmarschierten. Der Zug der »Megida«-Bewegung wurde mit Pfiffen und lauter Kritik begleitet, so die Polizei.

In Greifswald demonstrierten am Montagabend einige Dutzend Menschen gegen einen Aufmarsch des rechten FFDG-Bündnisses. Unter dem Motto »Greifswald Nazifrei« richtete sich der Protest gegen eine so genannte »Neujahrs Demo«. Die Polizei meldete keine Zwischenfälle. Agenturen/nd

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