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Immer mehr Sozialfälle in der Pflege

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der Menschen, die trotz der gesetzlichen Pflegeversicherung zusätzliche Unterstützung benötigen, um ihre Pflege bezahlen zu können.

«Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen, ist Hilfe zur Pflege zu leisten». So steht es im Sozialgesetzbuch XII, § 61.

Im Jahr 2005 haben 339 584 Menschen diese Hilfe zur Pflege, die als Teil der Sozialhilfe gesetzlich geregelt ist, in Anspruch genommen. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass ihre Anzahl seither mit jedem Jahr gestiegen ist. 2014 zählte man 452 514 Empfängerinnen und Empfänger, davon 291 769 Frauen und 160 745 Männer. Der größte Teil von ihnen - 326 766 Menschen - lebte in Pflegeheimen. 2013 waren es noch 444 012 Hilfebedürftige gewesen.

Parallel zur Anzahl der Betroffenen stiegen auch die Kosten für die Hilfe zur Pflege. Sie erhöhten sich von 2,61 Milliarden Euro im...


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