Werbung

Der Nordosten importiert zunehmend Müll aus dem Ausland

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern importiert wachsende Müllmengen aus dem Ausland. Im Jahr 2013 waren es 106 005 Tonnen und damit so viel wie seit 2008 nicht mehr. Das geht aus einem Bericht des Statistischen Landesamtes hervor, der am Mittwoch in Schwerin veröffentlicht wurde. Mit 61 605 Tonnen kamen die meisten Abfälle wie schon im Jahr davor aus Dänemark. Zugleich wurden aus dem Nordosten 4418 Tonnen Müll exportiert. Dies war die geringste Menge seit 2004. Empfängerland war Dänemark. Vom importierten Müll waren 2013 mehr als die Hälfte (61 587 Tonnen) gefährliche Abfälle. In Mecklenburg-Vorpommern selbst wurden in dem Jahr 281 049 Tonnen gefährliche Abfälle erzeugt und abgegeben, allein 145 030 Tonnen davon entfielen auf Bau- und Abbruchabfälle. Im Nordosten wurden 199 457 Tonnen eigene gefährliche Abfälle entsorgt, der Rest in anderen Bundesländern. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln