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»Stadtgärten gegen den Hunger«

Seit gut drei Jahren kooperieren INKOTA und CAPRI in Nicaragua

Eine schöne und vor allem erfolgreiche neue Erfahrung - so bewerten die Aktiven der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisation INKOTA die Kooperation mit den Partnerinnen und Partnern von CAPRI aus Nicaragua. Seit 2012 arbeiten die Organisationen inzwischen zusammen. Angefangen hat es mit einem Projekt, in dem sich beide erstmals dem Problem der Ernährungssicherheit im städtischen Bereich zuwandten.

CAPRI (Zentrum zur Unterstützung von Projekten und Programmen) ist eine nicaraguanische gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die das zentrale Ziel verfolgt, sozial und ökonomisch Schwache in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Sie wurde 1990 gegründet und arbeitet inzwischen in 54 städtischen und 36 ländlichen Gemeinden Nicaraguas. Ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt ist das Programm Kindheit und Familie mit dem Ziel, vor allem die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf Ernährung, Gesundheit und Bildung zu stärken und dabei breite Netzwerke und Basis-Gemeindestrukturen zu fördern.

CAPRI und INKOTA passen deshalb gut zusammen: Das INKOTA-netzwerk setzt sich mit seiner Arbeit für eine Welt ein, in der die Lebensinteressen aller Menschen mehr zählen als die ökonomischen Interessen der Privilegierten. INKOTA ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher, engagierter Menschen und Gruppen, die gemeinsam für eine gerechte Welt eintreten. Unter Entwicklung verstehen die Aktiven bei INKOTA einen Prozess der Befreiung, in dem Menschen überall auf der Welt selbstbestimmt Hunger, Armut und ungerechte Machtstrukturen überwinden, um ihre Menschenwürde zu bewahren, ihre Menschenrechte zu verteidigen und die Kontrolle über lebensnotwendige Ressourcen zu erlangen. In seiner Arbeit verbindet INKOTA die Unterstützung von Partnerorganisationen wie CAPRI im globalen Süden mit entwicklungspolitischer Kampagnen-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

Gegründet wurde INKOTA 1971 in der DDR als ökumenischer Arbeitskreis und setzte dort die Arbeit der Aktionsgemeinschaft für die Hungernden fort.

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