Thomas Dudek 14.01.2016 / Sport

Die ungleiche Liga

Der polnische Handball boomt, doch im Land des EM-Gastgebers profitieren nur drei Klubs und das Nationalteam

Dank der Investitionen privater Geldgeber und polnischer Staatskonzerne, wurden drei Handballklubs im Land des EM-Gastgebers feste Größen in Europa. Die restlichen Vereine sind jedoch arm.

Die Generalprobe für die am kommenden Freitag beginnende Handball-Europameisterschaft wurde für die Polen zu einer ordentlichen Klatsche. 12:26 verloren die Gastgeber am Sonntag gegen Spanien, den ersten Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft. Doch trotz der kalten Dusche: Die Vorfreude auf das Turnier ist an der Wisła weiterhin groß. Nicht ganz grundlos, wenn man auf die Entwicklung des polnischen Handballs zurückblickt. Die Nationalmannschaft gehört seit Jahren zu den besten der Welt und die Superliga wird von Saison zu Saison besser, was in der Champions League vor allem Vive Tauron Kielce eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Welch Renommee die polnische Liga mittlerweile genießt, zeigt die immer größere Anzahl von polnischen Nationalspielern, die in der Heimat ihr Geld verdienen. Während der Großteil der WM-Mannschaft von 2007 vor allem in der Bundesliga spielte, gehören heute nur noch sieben Legionäre zum erweiterten Ka...

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