Wilfried Neiße und Andreas Fritsche 15.01.2016 / Berlin / Brandenburg

Hitler wieder im Landtag

Erneut ist ein verfremdetes Porträt des Diktators im Potsdamer Parlament ausgestellt

Für sein Plakat aus dem Jahr 2000, das sich gegen Nazipropaganda im Internet wendet, hat Uwe Loesch einen internationalen Preis erhalten.

Ein Jahr nach dem Ende der höchst umstrittenen Präsentation eines verfremdeten Hitlerporträts im brandenburgischen Landtag ist es nun wieder soweit: Erneut findet sich dieses Gesicht an einer Wand im Landtag, wieder stark verfremdet. Diesmal sogar so stark, dass manche Betrachter zweifeln, ob dies wirklich Hitler sein soll.

Zu sehen ist dieser Hitler im Rahmen einer Plakatausstellung, platziert auf der Ebene, auf der sich der Flur der AfD-Landtagsfraktion befindet, vor der Wand des Zimmers, in dem die Journalisten der Sender rbb, ARD und ZDF ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Zusammengestellt wurde die insgesamt gelungene Plakatausstellung, die ein Jahr lang im Landtag hängen wird, vom Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus.

Der renommierte und mehrfach preisgekrönte Kunstprofessor Uwe Loesch hat das Hitlerplakat im Jahr 2000 für das Kunstfestival »Sehstörungen« in Mönchengladbach geschaffen. Damals habe jeder teilnehmende K...

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