Nicolas Šustr 18.01.2016 / Berlin / Brandenburg

Hunger an der Spreewald-Schule

Seit Jahresbeginn gehen manche Grundschüler beim Mittagessen leer aus

Für ein Drittel der Spreewald-Grundschüler haben Eltern im vergangenen Sommer kein Essensgeld bezahlt. Das will der Bezirk nicht mehr stillschweigend finanzieren. Und die Schüler baden es aus.

«Einige Kinder haben geweint, andere waren aggressiv, bei wieder anderen haben die Mitschüler etwas von ihrem Essen abgegeben», so sah es beim ersten Mittagessen im neuen Jahr an der Schöneberger Spreewald-Grundschule aus, berichtet Martina Zander-Rande, schulpolitische Sprecherin der Grünen in Tempelhof-Schöneberg. 45 von 300 Schülern bekamen kein warmes Mittagessen, weil die Eltern den Essensbeitrag nicht bezahlt hatten. Da es sich um eine sogenannte Gebundene Ganztagsschule handelt, herrscht Anwesenheitspflicht von acht Uhr morgens bis 16 Uhr nachmittags.

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