Hunger an der Spreewald-Schule

Seit Jahresbeginn gehen manche Grundschüler beim Mittagessen leer aus

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Für ein Drittel der Spreewald-Grundschüler haben Eltern im vergangenen Sommer kein Essensgeld bezahlt. Das will der Bezirk nicht mehr stillschweigend finanzieren. Und die Schüler baden es aus.

«Einige Kinder haben geweint, andere waren aggressiv, bei wieder anderen haben die Mitschüler etwas von ihrem Essen abgegeben», so sah es beim ersten Mittagessen im neuen Jahr an der Schöneberger Spreewald-Grundschule aus, berichtet Martina Zander-Rande, schulpolitische Sprecherin der Grünen in Tempelhof-Schöneberg. 45 von 300 Schülern bekamen kein warmes Mittagessen, weil die Eltern den Essensbeitrag nicht bezahlt hatten. Da es sich um eine sogenannte Gebundene Ganztagsschule handelt, herrscht Anwesenheitspflicht von acht Uhr morgens bis 16 Uhr nachmittags.

Was war passiert? «Die Eltern sind nicht verpflichtet, einen Vertrag mit dem Essenlieferanten für ihre Kinder abzuschließen», erläutert die Tempelhof-Schöneberger Bildungsstadträtin Jutta Kaddatz (CDU). Der mit jährlich 20 000 Euro dotierte Härtefallfonds zur Finanzierung des Mittagessens bei Nichtzahlung war bereits im Juni 2015 ausgeschöpft. Für 96 von etwa 300 Spreewald-Gru...

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