Visionen für Schule und Soziales

Eine gute Schulgebäudebewirtschaftung und eine Strategie für Armutsbekämpfung fehlen, sagen die Grünen

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bildung und Sozialmieten haben die Abgeordnetenhausfraktion der Grünen bei ihrer Klausur am Wochenende besonders beschäftigt.

Es geht bergauf in Berlin. Das sei das Bild von Berlin, das die SPD-CDU-Koalition der Öffentlichkeit vorgaukeln wolle. So beginnt das achtseitige Papier, in welchem die Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus ihre Strategie zur Armutsbekämpfung aufgeschrieben hat. Die Armutsquote ist laut Bericht des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sogar von 17 Prozent im Jahr 2006 auf 21,4 Prozent 2013 gestiegen.

»Es gibt eine verfestigte Armut in der Stadt, da kann man nicht einfach nur an einem Punkt ansetzen, man muss koordiniert arbeiten«, sagt Marianne Burkert-Eulitz, Fraktionssprecherin für Kinder, Jugend und Familie. Allein schon die Situation von wohnungslosen Familien verdeutliche dies. »Davon sind schätzungsweise 2500 obdachlose Kinder betroffen«, sagt sie. In solchen Fällen seien mehrere Stellen involviert, die aus Zeitmangel oft nicht gut zusammenarbeiteten.

Als relativ kurzfristig u...


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