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China gibt Kaschmir eine Chance

Milliardeninvestitionen sollen nicht in ein permanentes Konfliktgebiet fließen

  • Von Gilbert Kolonko
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Eine Lösung des seit 68 Jahren andauernden Kaschmir-Konflikts zwischen Indien und Pakistan bekommt eine Chance - dank China.

Von Gilbert Kolonko, Gulmit

Der 7388 Meter hohe Berg Ultar spiegelt sich auf der Oberfläche des Borith Sees. Ein paar Dutzend pakistanische Touristen plauschen und lachen ausgiebig miteinander auf der Terrasse des nahen Hotels. Im See finden gerade die Qualifikationswettkämpfe für die ersten Schwimmmeisterschaften im Karakorum Gebirge statt. Wer würde da mindestens sieben pakistanische Geheimdienste erwarten, die das friedliche Treiben misstrauisch beäugen.

Dies um so weniger hier in Gojal, der nördlichsten Gegend Pakistans, wo es praktisch keine Kriminalität gibt, keine materiell reichen Menschen und keine Armen sowie eine neue Generation, die zu 100 Prozent Lesen und Schreiben kann. Doch Gojal gehört zur umstrittenen Region Gilgit Baltistan und ist damit Teil des Kaschmir-Konflikts.

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