Überfielen RAF-Mitglieder Geldtransporter?

DNA-Spuren am Tatort in Niedersachsen deuten auf seit Jahren Untergetauchte hin

  • Von Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein erfolgloser Überfall im Sommer 2015 auf einen Geldtransporter im niedersächsischen Stuhr soll von ehemaligen Mitgliedern der »Rote Armee Fraktion« begangen worden sein.

Es war ein fast filmreifer Überfall. Sie blockieren mit ihrem weißen Lieferwagen den schwarzen Geldtransporter neben der großen Halle, in der sich ein »real«-Markt befindet. In Tarnanzügen, vermummt mit Sturmhauben, steigen zunächst zwei der TäterInnen aus, ein/e weitere/r in der gleichen Aufmachung kommt vom Supermarktparkplatz dazu. Sie ziehen Waffen, schießen drei Mal auf den Geldtransporter, bekommen die Türen aber nicht auf und flüchten ohne Beute. Fast filmreif eben ...

Jetzt, ein gutes halbes Jahr nach dem Überfall im niedersächsischen Stuhr berichtete der NDR am Dienstag, es handele sich bei im Fluchtfahrzeug gefundenen DNA-Spuren vermutlich um genetisches Material von Burkhard Garweg, Daniela Klette und Volker Staub. Die heute Ende 50-Jährigen leben seit Jahren im Untergrund und stehen als Mitglieder der »Rote Armee Fraktion« (RAF) seit Jahrzehnten auf den Fahndungslisten des Bundeskriminalamtes.

Nach Angaben der zus...


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