Kein »blitzsauberes« Diyarbakir zulassen

Linkspartei-Politiker Jan van Aken über die Lage im kurdischen Bürgerkriegsgebiet und das Wegsehen der Bundesregierung

Außenpolitik-Experte Jan van Aken informiert in der südosttürkischen Stadt Diyarbakir über den Konflikt zwischen Kurden und der türkischen Regierung. Die Bezeichnung »Kriegsgebiet« hält er für durch aus berechtigt.

In Berlin finden deutsch-türkische Regierungskonsultationen statt. Sie sind mit Abgeordnetenkollegen der oppositionellen HDP in Diyarbakir. Zur Vorort-Recherche?
Ja, ich bin gerade direkt am Rand der Altstadt.

Die ist, so hört man, eine Art Kriegsgebiet.
Richtig, der Begriff »Kriegsgebiet« trifft es. Heute Nacht habe ich zweimal senkrecht im Bett gesessen, so heftig waren die Feuergefechte. Man kann das Gebiet nicht betreten. Hier ist alles voller Polizei, Absperrgitter, Wasserwerfer. Es herrscht reger Verkehr mit dick gepanzerten Militärfahrzeugen. Jede Menge Truppentransporte.

Aber in der Altstadt gibt es doch nicht nur PKK-Aktivisten, da leben doch auch Menschen.
In der halben Altstadt kann man sich tagsüber bewegen. Nachts traut sich auch da niemand rein, wegen der Scharfschützen. Die andere Hälfte ist komplett zu. Es wird sofort geschossen, von beiden Seiten. Über die Opferzahlen ist nichts Genaues bekannt. Unabhängig...


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