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»Nicht repräsentative Aussagen«

Neue Studie des Verfassungsschutz: »Linke Gewalt« soll angeblich stark angestiegen sein

  • Von Sebastian Bähr
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Weniger Brandstiftungen, mehr Körperverletzungen. Die Täter vermeintlich männlich, jung und arbeitslos. Der Berliner Nachrichtendienst stellt seine Erkenntnisse zu linken Straftaten vor.

Nur wenige Tage nach den umstrittenen Razzien in der Rigaer Straße zur »Gefahrenabwehr« hat der Berliner Verfassungsschutz die neue Studie »Linke Gewalt in Berlin« veröffentlicht. In der 72-seitigen Untersuchung setzt sich der Nachrichtendienst mit den unterschiedlichen Straftaten, deren Umständen und Profilen von Tatverdächtigen ausführlich auseinander. Die Studie bezieht sich dabei auf die Jahre 2009 bis 2013 und ist die Fortsetzung einer Untersuchung, welche die Jahre 2004 bis 2008 behandelte.

Für die Studie wurden 1523 Straftaten der vergangenen fünf Jahre ausgewertet, die von der Polizei als »links motiviert« bewertet worden waren. 873 Tatverdächtige konnten dabei nach Polizeiangaben ermittelt werden. Die Aussagen der Studie sind nicht repräsentativ, da zur Datenerhebung »nicht wissenschaftliche, sondern polizeiliche Kriterien« angewandt wurden. Die Beamten hätten »nur in Ausnahmefällen sozialwissenschaftlich interessante Pun...


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